Kneer GmbH Jalousie direkt in das Fenster integriert

Sonnen- und Sichtschutz lassen sich direkt in das Fenster integrieren. Kneer-Südfenster bietet dafür eine motorische Scheibenzwischenraum-Jalousie für seine Fenstersysteme an. Die Aluminiumlamellen sitzen geschützt zwischen den Isolierglasscheiben und bleiben von außen unsichtbar. Damit verbindet die Lösung Sonnenschutz und Sichtschutz mit einer freien Fassadenansicht. Die neue Beschattung eignet sich für den Neubau und die Sanierung.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Kneer

Die Jalousie wird bereits werkseitig in den Scheibenzwischenraum integriert. Dafür stehen verschiedene elektrische Antriebslösungen zur Verfügung: Die solarbetriebene, akkubetriebene Variante benötigt keine kabelgebundene Stromversorgung am Fenster und eignet sich daher besonders für die Modernisierung. Optional lässt sich ein Solarpanel außen am Fensterflügel anbringen. Besonderen Bedien- und Nutzungskomfort bietet das Modell mit Brushless-Motor. Alle Varianten sind für 2- und 3-fach-Isolierglas ausgelegt und ermöglichen das Heben, Senken und Wenden der Lamellen.

Erhältlich sind Fensterbreiten von 300 bis 2 000 mm und Höhen von 300 bis 2 600 mm. Die maximale Fläche für Heben, Senken und Wenden beträgt 4 m². Bei größeren Flächen ist je nach Ausführung auch eine reine Lamellenwendung möglich.

Weil die Jalousie innerhalb der Fenstereinheit liegt, bleibt die Fassadenfläche vor dem Fenster frei. Das schafft Spielraum für reduzierte Fassadenkonzepte und ist besonders bei Gebäuden interessant, bei denen außenliegende Sonnenschutzelemente nicht gewünscht oder nicht zulässig sind, etwa bei historischen und denkmalgeschützten Gebäuden.  Die Lösung lässt sich auch in die Holz-Denkmalfenster von Kneer-Südfenster integrieren.

Vom Taster bis zur Gebäudeautomation

Je nach Ausführung wird die motorische Jalousie über Taster, Fernbedienung, mobile Geräte wie Smartphone und Tablet oder die Gebäudetechnik gesteuert. Beim Brushless-System erfassen integrierte Sensoren die Position der Jalousie. Dadurch lassen sich Behanghöhe und Lamellenwinkel präzise steuern und zurückmelden. Über die Gebäudetechnik können automatisierte Abläufe umgesetzt werden, beispielsweise eine Anpassung der Lamellenposition an den Sonnenstand. Auch die Integration in KNX ist möglich.

Für Architekten und das fensterverarbeitende Handwerk bietet die integrierte Jalousie eine Lösung, die individuelle Anforderungen an Bedienung und Gebäudeautomation abdeckt. Sonnenschutz und Fenster werden von Kneer-Südfenster als Einheit geplant und ausgeführt.

Besonders bei der Modernisierung spielt die solarbetriebene Variante ihre Stärken aus, da der akkubetriebene Antrieb keine Stromleitung am Fenster benötigt. Das erleichtert den Einsatz dort, wo eine nachträgliche Verkabelung nicht möglich oder unerwünscht ist. Ein optionales Solarpanel am Fensterflügel unterstützt den autarken Betrieb und ermöglicht eine weitgehend unabhängige Versorgung des Antriebs.

Geschützt im Scheibenzwischenraum

Die Jalousie ist innerhalb der Isolierglaseinheit vor Schmutz und Witterung geschützt. Eine regelmäßige Reinigung der Lamellen entfällt. Beim Brushless-System sorgen der speziell für den Einsatz im Isolierglas entwickelte Antrieb und ein mehrstufiges Vollmetall-Planetengetriebe für präzise und geräuscharme Bewegungen. Die Elektronik erfasst die Position der Aluminium-Lamellen und ermöglicht eine exakte Steuerung von Höhe und Winkel.

Neben dem Sonnenschutz ermöglicht die Jalousie einen gezielten Sichtschutz. Durch das Wenden der Lamellen lässt sich die Durchsicht regulieren. Gleichzeitig bleibt die Fensterfläche frei von außenliegenden Sonnenschutzelementen.

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