Im Blickpunkt

Bestmarken und Bestnoten für die BAU 2017_ Mehr internationale Besucher, mehr Aussteller, super Stimmung

Von über 250 000 Besuchern kamen zur BAU 2017 erstmals 80 000 aus dem Ausland. Die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, hat damit international nochmals deutlich zulegen können (2015: 72 000 Besucher). Ihren Ruf als Architektenmesse konnte die BAU mit wieder 65 000 Besuchern aus Architektur- und Planungsbüros einmal mehr untermauern. Mit 2 120 Ausstellern aus 45 Ländern wurde auch auf Ausstellerseite ein neuer Rekordwert erzielt.

Messe-Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer freut sich über dieses Ergebnis_ »Zum wiederholten Male hat die BAU Rekordwerte erzielt. Sie hat damit ihre Stellung als Innovationsmotor und Impulsgeber der Baubranche eindrucksvoll bewiesen.« Auch Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU, zeigt sich begeistert_ »Aus Sicht der Aussteller war die BAU ein voller Erfolg. Sie trägt zu Recht den Titel Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme.« Für Martin J. Hörmann, stellv. Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU, ist die BAU »das Branchenhighlight alle zwei Jahre«.
Zu den Top-10 Besucher-Auslandsmärkten gehörten wieder drei Länder außerhalb der EU_ die Türkei (3 055 Besucher / 2015_ 3 716), Russland (2 868 / 2015_ 2 500) und China. Der ohnehin hohe Anteil chinesischer Fachbesucher konnte nochmals gesteigert werden (2 235 Besucher / 2015_ 2 096). China steigt damit weiter im Ranking der Top-10. An der Spitze des Besucherrankings der BAU stehen auch diesmal die Nachbarländer Österreich (11 520 Besucher), die Schweiz (5 243) und Italien (5 013). »Die 1964 ins Leben gerufene BAU hat sich in ihrer über 50-jährigen Geschichte zu einem weltweit beachteten Mega-Event entwickelt. Diesen Eindruck gewann jeder, der sich seinen Weg durch die 17 Messehallen bahnte«, erklärte BAU- Projektleiter Mirko Arend. Vom ersten Tag an waren Hallen und Messestände voll, wie immer prägten aufwendig inszenierte – häufig doppelstöckige – Standpräsentationen das Bild. An den Ständen sah und hörte man Besucher aus der ganzen Welt. Internationalität, Qualität und Vielfalt der Fachbesucher begeisterten die Aussteller auch diesmal wieder. Der eindeutige Tenor_ Die BAU hat eine Ausnahmestellung, sie ist die wichtigste Messe der Branche, national wie international.

 Zwei Themen standen im Mittelpunkt des Messegeschehens_ Die Digitalisierung des Bauens und BIM – das Thema Building Information Modeling. Das andere in den Messehallen dominierende Thema_ smarte »mitdenkende« Bauelemente und -systeme, die bestimmte Eigenschaften besitzen und auf äußere Einflüsse reagieren, vom Türgriff mit Fingerscanner über die Energie erzeugende Fassade bis hin zur Systemlösung für das voll vernetzte Smart Home. Begleitend wurden die Leitthemen der BAU 2017 (Intelligente Fassade – Digital Planen, Bauen und Betreiben – Vernetzte Gebäude – Bauen und Wohnen 2020) in mehreren Sonderschauen thematisiert und veranschaulicht.
Die Position der BAU als absolute Nummer eins der Branche bestätigt die Ausstellerbefragung vom Marktforschungsinstitut Gelszus, deren Topwerte kaum noch steigerungsfähig sind. Danach beurteilten fast alle Aussteller (98 %) die BAU mit »ausgezeichnet bis gut«. Ihr Leitmessecharakter wird ebenso auf breiter Front (95 %) anerkannt. 95 % der Aussteller erteilten Bestnoten für die Qualität, 91 % für die Internationalität der Besucher. Die aktuelle wirtschaftliche Situation wird von den Ausstellern diesmal besser gesehen als 2015. 91 % – gegenüber 81 % vor zwei Jahren – beurteilen sie mit »ausgezeichnet bis gut«. Fast alle Aussteller (98 %) wollen auch 2019 wieder dabei sein. Bei den Besuchern bewerteten 98 % der Besucher die BAU mit »ausgezeichnet bis gut«, 96 % wollen in zwei Jahren wiederkommen. Bestnoten vergaben die Besucher insbesondere für die Breite und Vollständigkeit des Angebots (98 % »ausgezeichnet bis gut«) sowie für die Präsenz der Marktführer (95 %). Das wichtigste Ziel, die Information über Neuheiten, haben 95 % der Besucher erreicht, das ist nochmal eine leichte Steigerung gegenüber 2015. Fast alle Besucher, genau 95 %, sind Fachbesucher, 62 % haben eigenen Angaben zufolge eine leitende Position inne.

 

Der Handwerker-Nachwuchs ist »die Zukunft des Bauens«


Mit einem Trainingscamp auf der BAU ist das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes in das WM-Jahr 2017 gestartet. Bei der Berufsweltmeisterschaft »WorldSkills 2017« im Oktober in Abu Dhabi wollen Deutschlands beste Nachwuchshandwerker aus dem Baubereich Weltmeister werden. Dort treten in einzelnen Wettbewerben Maurer, Fliesenleger, Stuckateure, Zimmerer und Betonbauer an. Bis auf die Betonbauer hat das Team auf der BAU die anspruchsvollen Aufgaben trainiert, die Präzision und Genauigkeit in der Ausführung verlangen. 

Mit großem Einsatz und Engagement haben sich die jungen Gesellen und Meister vorbereitet, um Bestleistungen in Abu Dhabi zeigen zu können. Die Teammitglieder waren mit ihren Trainern, die gleichzeitig als Experten in der internationalen Jury fungierten, über den Messezeitraum verteilt in zwei Schichten im Einsatz. »Unsere Teammitglieder überzeugen durch Bestleistungen, die sie sich in ihrer qualifizierten Ausbildung im deutschen Baugewerbe angeeignet haben. Sie stehen auch sinnbildlich für das Motto des Trainingscamps ›Perspektive Bauwirtschaft‹. Denn sie stehen für die Zukunft unserer Branche. Die BAU als Weltleitmesse ist ein idealer Ort, um das zu zeigen und unser Team für den Wettbewerb fit zu machen«, so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa. Das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes wird von starken Partnern unterstützt: Datev, Deutsche Poroton, Quick Mix, Schomburg, Schöck Bauteile, Stabila, VHV Versicherungen sowie der Zertifizierung Bau. CWS boco kleidet das Team ein, die BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, beherbergt das Team während des Trainingscamps in München.

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