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Saint-Gobain Rigips: Bis an die Grenzen - Hochwertiger Wohnraum in Metropolregion

Es gibt in Deutschland nur wenige Regionen, in denen bezahlbarer Wohnraum so sehr gesucht ist wie rund um Stuttgart. Das spürt man auch in der am Neckar gelegenen Stadt Wernau. Die Quadratmeterpreise steigen dort seit Jahren. Um dennoch zeitgemäßen Wohnraum zu angemessenen Mieten anbieten zu können, engagiert sich die 1958 gegründete Wohnungsbaugenossenschaft Wernau eG nach Kräften, so ihr Vorstand Matthias Schneider. Mit einem ambitionierten Bauprojekt im Zentrum der baden-württembergischen Gemeinde etwa schuf sie gerade 13 neue Wohneinheiten und attraktive Gewerbeflächen. Zum Einsatz kamen dort Produkte von Saint-Gobain Rigips.

Die Bauarbeiten im sogenannten »Carré am Herdweg« schritten schnell voran. »Die Rohbauarbeiten haben im Frühjahr 2019 begonnen, im Spätherbst konnten die ersten Mieter ihre neuen Wohnungen beziehen«, berichtet Matthias Schneider. »In dem viergeschossigen Gebäude entstanden Wohnungen in Größen von 60 bis 100 m2. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sind insgesamt rund 380 m2 zur gewerblichen Nutzung vorgesehen.« Wichtig sei es der Genossenschaft gewesen, das bereits in ihrem Besitz befindliche Grundstück so effizient wie möglich zu nutzen. Außerdem sollte möglichst hochwertiger Wohnraum entstehen, der auch auf lange Sicht bezahlbar bleibt.


Beides ist aufgrund einer intelligenten Grundrissplanung sowie einer guten Abstimmung mit der Stadt, den angrenzenden Eigentümern und allen Baubeteiligten gelungen. So konnte auf dem circa 912 m2 großen Grundstück eine Bruttogeschossfläche von rund 3 220 m2 realisiert werden. Zwei Tiefgaragenebenen bieten ausreichend Parkmöglichkeiten, während die Wohnungen durch große Fensterflächen und Balkone hell und großzügig wirken.

Langlebig und robust, trotzdem flexibel

»Der komplette Innenausbau wurde in Trockenbauweise ausgeführt«, erklärt der verantwortliche Architekt Roland Kiderlen. »Dabei war es dem Bauherrn wichtig, dass langlebige und robuste Konstruktionen entstehen, die trotzdem Flexibilität bieten.« Sämtliche Trennwände wurden daher als Metallständerwände mit einer speziellen Hybridbeplankung geplant. Die mit einer 60 mm starken Mineralwollelage (»Isover Akustic TP-1«) gedämmten Wände erhielten beidseitig zunächst eine Beplankung mit der massiven Trockenbauplatte »Rigips Habito«. Darauf folgte eine zweite Lage aus herkömmlichen Rigips Bauplatten RB.

»Mit dieser Konstruktion erfüllen wir nicht nur das geforderte Schalldämmmaß von 58 dB, die Wände sind auch äußerst robust und stehen Massivwänden etwa beim Thema Lastenbefestigung in nichts nach«, erklärt Arber Elshani, verantwortlicher Projektleiter der Gottfried Mack Stuckateurfachbetrieb GmbH. »An mit ›Rigips Habito‹ beplankten Wänden können mit einer normalen Schraube ohne Dübel oder zusätzliche Traversen Lasten von bis zu 30 Kilogramm befestigt werden. Das heißt, die ganze Wand ist quasi eine ›Traverse‹. Die zukünftigen Mieter haben damit alle Freiheiten bei der Inneneinrichtung.«

Vorteile für Bewohner sowie alle am Bau Beteiligten

Positiv für das Trockenbauteam um Arber Elshani: »Rigips Habito« lässt sich wie eine herkömmliche Hartgipsplatte bearbeiten. Die Platten werden einseitig mit einem normalen Cuttermesser angeritzt und können dann sauber und exakt an der Schnittkante gebrochen werden. Ein zusätzliches Glätten der Kanten mit einem entsprechenden Hobel ist meist nicht nötig. Positiv für Planer und Bauherrn: Trotz ihres massiven Charakters fallen Wände mit »Rigips ­Habito« im Vergleich zu Wänden etwa aus Porenbeton oder Kalksandstein für die Gebäudestatik kaum »ins Gewicht«, so Hersteller  Rigips. Darüber hinaus werde nahezu keine zusätzliche Baufeuchte bei der Errichtung der nichttragenden Innenwände eingebracht, was einem raschen Baufortschritt zuträglich sei.

Ebenfalls beschleunigt wurde die Montage in Wernau durch das Arbeiten mit dem innovativen »AquaBead« Kantenschutz von Rigips. Diese papierummantelten Kunststoffleisten werden – auf die erforderliche Länge gekürzt – zunächst einfach mit klarem Wasser eingesprüht. Nach wenigen Sekunden ist der integrierte Kleber aktiviert und die Leisten können einfach auf die zu schützende Innen- oder Außenkante gepresst werden. »Nach rund 20 Minuten kann der Kantenschutz dann ganz normal verspachtelt werden. Gegenüber herkömmlichen Aluminiumleisten ist das Arbeiten mit ›AquaBead‹ wirklich zeitsparend. Und die Kanten sind sogar noch robuster ausgebildet«, so Arber Elshani.

Aus Sicht von Matthias Schneider von der Wohnungsbaugenossenschaft ist das neue »Carré am Herdweg« ein voller Erfolg. »Wir sind absolut im Zeitplan geblieben und alle Wohnungen waren in kurzer Zeit vermietet. Dank der guten Abstimmung aller Baubeteiligten und der leistungsfähigen Trockenbaukonstruktionen haben wir unser Ziel, zeitgemäßen wie bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, voll erreicht.«   J

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