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Profex: LED-Licht für Stecksystem setzt leuchtende Akzente

Der Zaunhersteller Profex aus Uetze bei Hannover bietet seit diesem Frühjahr LED-Licht­module für sein Zaunsystem mit Einsteckprofilen an. Das Stecksystem sei viel mehr als nur eine Abtrennung von der Grundstücksgrenze, sagt ­Profex-Geschäftsführer Marcel Aehlig. »Es wird auch in Grundstückseinfahrten, um Terrassen oder Swimmingpools herum eingesetzt, um neugierigen Blicken oder dem Wind Einhalt zu gebieten. Das macht es wiederum ideal zur Kombination mit der ­Terrassenbeleuchtung.«

Der Hauptbestandteil des LED-Systems ist ein zwei Meter langer LED-Streifen, der in die Nut des Pfostens des Einstecksystems von Profex eingesetzt wird. Dann kann der Kunde zwischen direktem und indirektem Licht wählen. Bei der direkten Variante wird eine Abdeckleiste aus Acrylglas vor das LED-Band in die Pfostennut eingeschoben, wodurch die LEDs des Bandes für das Auge zu einer einzigen Lichtquelle werden, die auf den zu beleuchtenden Teil des Gartens gerichtet ist. Bei der indirekten Variante besteht die Füllung des Zauns aus (Milch-) Glasscheiben. Auch hier wird der LED-Streifen in die Rückseite der Nut an der Seite des Pfostens eingeklebt, sodass die LEDs die Seite der Glasscheiben beleuchten. Das Licht wird dann über die Oberfläche der Glasscheiben verteilt.

Variante mit Acrylglas

Das Acrylglas für die direkte Beleuchtung wird von Profex selbst hergestellt. »Wir sind ursprünglich ein Unternehmen für Kunststoffprofile«, sagt Aehlig. »Die extrudieren wir selbst. Wir haben auch eine große Auswahl an Kunststoffzäunen, ob Vorgartenzäune oder Sichtschutzelemente, ob Balkonprofile oder Profile für den Dachunterstand. Für die Acrylleiste suchten wir ein spezielles Granulat, das auch in der Werbeindustrie, für Leuchtkästen und dergleichen verwendet wird. Dieses verblasst nicht in der Sonne und sorgt für eine schöne, gleichmäßige Lichtverteilung.«

Das eigentliche LED-System stellt Profex nicht selbst her. »Wir haben ein System gewählt, das aus lauter einzelnen Modulen besteht, sodass man damit sehr flexibel ist. Jeder LED-Streifen hat ein Anschlusskabel von einem Meter Länge, das durch Kabel um zwei Meter verlängert werden kann. Mit einem speziellen Y-Splitter können bis zu vier LED-Streifen an einen Transformator angeschlossen werden. Es gibt auch einen Dimmer mit Fernbedienung«, so Aehlig.


Einfache Montage bei beiden Systemen

Die Pfosten des Stecksystems von Profex haben an drei Seiten eine Nut. »So kann ein und derselbe Pfosten als Zwischen-, Eck-, End- und T-Pfosten verwendet werden«, sagt Aehlig. »Wenn der Zaun mit Kunststoff- oder Aluminiumprofilen gefüllt wird, ist bei den Zwischenpfosten die mittlere Nut frei. Wir stellen dafür ein spezielles Abdeckprofil her, das in die Nut eingeklickt werden kann, wenn sie nicht benutzt wird. Aber jetzt können diese Nuten auch für die Installation von Beleuchtung auf der Innen- oder Außenseite des Zauns verwendet werden.« Die LED-Streifen sind selbstklebend und passen genau zwischen zwei Rillen auf der Rückseite der Nut.

Wer die LED-Streifen mit einer Zaunfüllung aus Milchglas kombiniert, benötigt zwei LED-Streifen pro Zwischenpfosten, aber keinen Acrylglas-Abdeckstreifen. »Wir haben Glasscheiben von 90 und 120 cm Breite«, sagt Aehlig. »Im Falle der 90 cm breiten Scheiben erreicht das Licht die Mitte der Scheibe. Wenn ein LED-Streifen auf beiden Seiten dieser Platte montiert wird, wird die gesamte Scheibe gleichmäßig beleuchtet. Bei den breiteren Scheiben nimmt die Lichtstärke zur Mitte hin leicht ab, aber auch das ergibt einen schönen Effekt.«    J

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