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PCI: Baden wie im alten Rom – nur moderner

Die heilsame und entspannende Wirkung ausgiebiger Bäder war schon den alten Römern bekannt. Ein Bauherr nahe der Lüneburger Heide nahm sich die römische Badekultur zum Vorbild und plante ein privates Badehaus auf seinem Anwesen. Mit Unterstützung der PCI Augsburg GmbH und ausgewählten PCI-Systemprodukten verflieste der Verarbeiter Boden und Wände des Badehauses. Das Ergebnis: ein exklusives Badevergnügen.

Neben Hygiene und Entspannung galten öffentliche Bäder im alten Rom als der zentrale gesellschaftliche Treffpunkt. Ein solches Bad gibt es im niedersächsischen Kurort Bad Bevensen. Für einen Bauherrn am nordöstlichen Rand der Lüneburger Heide standen aber Ruhe und Privatsphäre im Vordergrund. Er plante ein privates Badehaus auf seinem mehrere Tausend Quadratmeter großen Anwesen. Das Architekturbüro Scaven Hütz in Hamburg führte die Planung und Objektüberwachung des Gebäudeensembles, bestehend aus großzügigem Wohnhaus sowie Gäste- und Badehaus, aus. Das Team von HoneyandSpice aus Wiesbaden zeichnete für die Innenarchitektur verantwortlich.

Im rund 230 m2 großen Badehaus mit weiträumiger Überdachung sollte ein circa 4 x 17 m langer Pool Platz finden. Die Wahl fiel auf einen mit grauem Glasmosaik fertig verfliesten GFK-Pool. Dieser wurde mithilfe eines Spezialkrans in das Badehaus eingepasst. Das Abdichten und Verfliesen von Poolumgang und Duschbereich führte die Fliesen-Engelke GmbH auf Empfehlung des Architekturbüros Hütz aus.

Im System: abdichten, verfliesen und verfugen

Zwischen dem Fliesenlegermeisterbetrieb und der PCI in Augsburg besteht seit vielen Jahren eine freundschaftliche Verbindung. Deshalb wollte Fliesenlegermeister Jürgen Engelke auch bei diesem Projekt auf Know-how und Produkte der PCI vertrauen. Die Ansprüche des Bauherrn waren hoch und speziell die Abdichtung an den Lüftungsschienen stellte eine besondere Herausforderung dar. PCI-Anwendungstechniker Eric Peter lieferte die Aufbauempfehlung und legte die Systemprodukte für Abdichtung, Verfliesen und Verfugen fest. PCI-Fachberater Thomas Rauls begleitete die Baumaßnahme und war mehrmals unterstützend vor Ort.

Bahnenabdichtung für höchste Sicherheit

Die Abdichtung am Beckenumgang und an Wand und Boden im Duschbereich führten die Verarbeiter mit »PCI Pecilastic W« und »PCI Seccoral 2K Rapid« aus. Die flexible, rissüberbrückende Abdichtungsbahn »PCI Pecilastic W« eignet sich zur Verlegung unter Keramik- und Naturwerksteinbelägen und in hoch belasteten Nassbereichen mit nicht drückendem Wasser (Wassereinwirkungsklasse W2-I nach DIN 18534). Um die Dichtheit an der Überlappung der Abdichtungsbahnen sicherzustellen, verwendete das Team von Fliesen-Engelke die 2-komponentige Sicherheits-Dichtschlämme »PCI Seccoral 2K Rapid«. Der Untergrund wurde zuvor mit der Spezial-Grundierung »PCI Gisogrund 404« grundiert. Diese Vorgehensweise habe sich bewährt, denn sie sei einerseits sicher und biete außerdem eine schnelle Arbeitsfolge: Das Aufkleben der Bahnen gehe einfach und zügig, die Sicherheits-Dichtschlämme bindet schnell ab, sodass sich Keramik- oder Naturwerksteinbeläge schon nach rund vier Stunden verlegen lassen.


Feinsteinzeugplatten dauerhaft verlegt und verfugt

Die exklusiven grauen Feinsteinzeugplatten, 90 x 90 cm groß, verklebten die Fliesenleger auf insgesamt rund 130 m2 mit PCI Flexmörtel »S1 Flott«. Der verformungsfähige Fliesenkleber biete mit seiner langen Verarbeitungszeit von drei Stunden und dem schnellen Abbinden innerhalb von sechs Stunden hohen Ausführungskomfort. Sein stabiles Kleberbett verhindere das Einsinken von schweren Platten.

Die Platten im Beckenumgang verfugten die Handwerker mit »PCI Nanofug Premium«. Der zementäre Fugenmörtel mit »Easy-to-Clean-Effekt«, erhöhter Widerstandsfähigkeit gegen saure Haushaltsreiniger und verbessertem Schutz gegen häufig auftretende Schimmelpilze sowie Mikroorganismen verfügt über eine schöne Farbgebung und feine Oberfläche. Aufgrund seiner feinen, geschmeidigen Konsistenz lasse er sich zudem komfortabel verarbeiten.

Im Duschbereich kam an Wänden und am Boden »PCI Durapox Premium« zum Einsatz. Der neuartige Epoxidharzfugenmörtel zeichnet sich laut Hersteller durch eine besonders farbbrillante und homogene Fugenoberfläche aus und weist ein sehr geschmeidiges Einfugverhalten auf. Verarbeiter schätzen die einfache Verarbeitung wie die eines zementären Mörtels. Außerdem lassen sich die mit diesem Produkt verfugten Oberflächen leicht waschen. Restschleier verbleiben keine.

Emissionsarme Fliesenverlegearbeiten

»Mit den Systemprodukten von PCI konnten wir alle Anforderungen in diesem Badehaus erfüllen und die Arbeiten zur größten Zufriedenheit des Bauherrn ausführen«, erzählt Fliesenlegermeister Jürgen Engelke und fährt fort: »Das Komplettsortiment von PCI überzeugt, weil alle Produkte bestens aufeinander abgestimmt sind und höchste Sicherheit bieten. Darauf ist Verlass!« Darüber hinaus ermöglichen die PCI-Produkte wohngesundes Bauen: Die verwendeten Baustoffe für Grundierung, Abdichtung, Fliesenverklebung und Verfugen sind allesamt emissionsarm nach GEV-EMICODE EC1 bzw. EC1 PLUS.

Das Badehaus wurde im Herbst 2019 fertiggestellt und erfreut die Bauherren-Familie mit seinem harmonischen Bild: das reduzierte Grau-in-Grau-Design von Feinsteinzeugplatten und Glasmosaik, die stilvolle Beleuchtung und das helle, freundliche Ambiente durch großzügige Glaselemente. Hier lässt es sich entspannt baden und genießen – fast wie im alten Rom.    J

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