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Mosel Türen: Mit digitalen Tools schneller beraten, kalkulieren und verkaufen

Die Auftragsbücher sind trotz oder gerade wegen der Corona-Krise prall gefüllt, heißt es in einer Mitteilung von Mosel Türen. Doch was wird das »neue Normal« im kommenden Jahr für den Holzfachhandel bedeuten? Wie werden sich Beratung und Verkauf verändern? Wie lässt sich eine effektive, sogar mobile Marktbearbeitung trotz begrenzter Ressourcen sinnvoll gestalten? Mosel Türen entwickelt Lösungen, die Bestellprozesse von Holzfachhändlern ab 2021 nahtlos digitalisieren und beschleunigen.

»Zeit und Personal in der Beratung sind pures Gold wert. Mit unserem webbasierten Profi-Kalkulator werden wir den kompletten Türenkauf von Anfrage bis Zustellung nahtlos digitalisieren und beschleunigen«, beschreibt Jörg Follmann, Vertriebsleiter von Mosel Türen, den ersten von zwei Bausteinen. Der Profi-Kalkulator von Mosel Türen vereint die B2C-Beratung mit der B2B-Kalkulation und -Order: Händler konfigurieren die Traumtür live vor den Augen des Endkunden – das System liefere dazu permanent alle relevanten Informationen für das Beratungsgespräch. Die konfigurierten Türen werden dann nahtlos zur Kalkulation, Angebotserstellung und Bestellung durchgereicht. Händler kombinieren Aufträge zu Kommissionen, verwalten Mandanten, sogar eigene Artikel und Dienstleistungen im System und sind immer über den Auftragsstatus informiert. Der Kalkulator wird webbasiert per Browser erreichbar sein – das garantiere den mobilen Einsatz auch via Tablet auf der Baustelle sowie tagesaktuelle Preise und Lieferzeiten. In einer zweiten Ausbaustufe sind sogar Schnittstellen zur eigenen Warenwirtschaft geplant, die den Workflow der Partner deutlich befeuern sollen.


Lieferperformance steht im Fokus

In den vergangenen Jahren baute Mosel Türen kontinuierlich die Lieferperformance etwa über Baugruppenfertigung oder den Anschluss an engmaschige Speditions-Netzwerke aus. Die aktuell noch mal gestiegene Nachfrage – insbesondere durch die begehrten polarweißen Türen – will das Unternehmen mit einer neuen Spritzanlage und einem komplett neuen Zargenwerk bedienen, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. »Wir wissen: Eine schnelle Lieferung ist für unsere Fachhandelspartner essenziell wichtig. Daher ist das Thema ganz oben auf unserer Prio-Liste. Das wird in 2021 sukzessive anlaufen und vielleicht nicht sofort einen merklichen Performance-Zuwachs bedeuten. Unser Ziel steht aber felsenfest: Wir wollen und werden die Warenverfügbarkeit und termingetreue Lieferung für alle Kunden unseres Hauses weiter ausbauen«, betont Follmann.

Nachhaltige Produktion schon jetzt im Blick

Neben den Service-Innovationen arbeitet Mosel Türen parallel auf eine nachhaltigere Produktion hin – nächstes Etappenziel: die komplett CO2-neutrale Stromversorgung bis 2021. Dazu betreibt Mosel Türen bereits jetzt eine eigene Photovoltaikanlage. Zum Ende des Jahres unterstützt das neue Holzheizkraftwerk: Die anfallenden Holzabfälle und Industrieresthölzer, sogenannte CO2-neutrale Biomasse, werden dort in Strom und Wärme umgewandelt. Damit und mit der Photovoltaikanlage gewinnt das Unternehmen nach eigenen Angaben genauso viel CO2-neutralen EEG-Strom, wie die Produktionsstätten verbrauchen. Das Trierweiler Familienunternehmen minimiert den Fußabdruck über den gesamten Fertigungsprozess: von Rohstoffen und Einzelteilen, die größtenteils schon jetzt aus Deutschland oder der Region stammen, über Lacke auf Wasserbasis in Rückgewinnungskreisläufen bis hin zur plastikfreien und robusten Verpackung aus recyceltem Karton für eine umweltgerechte und schnelle Entsorgung. J

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