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Mafell: Universell und präzise - Neue Nutfräse

Die neue Mafell Nutfräse »NFU« ist laut Hersteller der universelle Allrounder für handgeführte Fräsungen im Holzbau. Wie bei der bekannten Kapp-Schienensäge ist die Nutfräse mit der KSS-Schiene verbunden. Dies ermöglicht beim Erstellen von Quernuten bis 50 mm Tiefe und 60 mm Breite Schnelligkeit und Präzision: ansetzen, fräsen, fertig. Gelöst von der Schiene, lassen sich frei Hand oder mit den Führungsschienen Längsnuten bis 50 mm Tiefe und 40 mm Breite und Kerven fräsen.

Mit der Nutfräse werden im Holzrahmenbau vor allem sogenannte Ständernuten erstellt, zudem werden wie im Massivholzbau vor Ort Nuten für Leitungen gefräst. Der »CUprex«-Motor mit 2 300 W verspricht den Mafell-typischen starken Durchzug auch bei Längsfräsungen.

Laut Mafell schätzen Handwerker an ihren Zimmereimaschinen neben der Robustheit und der Durchzugskraft vor allem die Präzision. Mit durchdachten Lösungen wie Verstellnuter, Frästiefenfixierung, Tiefeneinstellung und dem Positionszeiger lassen sich schnell und präzise Nuten fräsen.

Die Breite der Nut wird mit dem Verstellnuter von 22 bis 40 mm individuell eingestellt. Der Positionsanzeiger lässt sich nach einer Skala exakt einstellen und zeigt beim Fräsen die äußere Kante des Fräsers an. Mit der Schnitttiefeneinstellung wird die Frästiefe schnell und sicher nach der Skala eingestellt. Die Frästiefe wird zusätzlich mit einem Klemmhebel fixiert.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit. Der Fräser ist komplett durch die Schutzhaube aus glasfaserverstärktem Kunststoff geschützt, die beim Ansetzen an das Werkstück selbsttätig zurückfährt. Die hydraulische Bremse stoppt innerhalb von 3 s die Fräse.

Der Wiederholanschlag und der als Zubehör angebotene Seitenanschlag »SA 625« sparen bei wiederkehrenden Fräsungen von Quernuten laut Hersteller Zeit. Um häufig benötigte Anschlagwinkel wiederholen zu können, wird der Wiederholanschlag an die Unterseite der KSS-Schiene geklemmt. Ohne zeitaufwendiges Anreißen lassen sich mit dem Seitenanschlag SA 625 Nuten im Rastermaß von 62,5 cm wiederholen.

Im Holzrahmenbau sind häufig Quernuten zu erstellen. Deshalb ist die neue Mafell »NFU 50« wie beim KSS-System fest mit der Schiene verbunden: Winkel einstellen, Anschlagnocken an das Werkstück anlegen, fräsen – fertig.


Nutfräse mit Knopfdruck von KSS-Schiene lösen

Für Längs- und Kurvenfräsungen (bis 45°) lässt sich die Nutfräse mit einem Knopfdruck von der Schiene lösen. Bei Längsfräsungen wird die Nutfräse auf der Führungsschiene F geführt. Werden Kerven gefräst, können der Winkel und die Frästiefe mit dem auf der Website von Mafell angebotenen Berechnungstool ermittelt und die Fräse eingestellt werden. Dazu wird das Adapterpaar auf den als Zubehör angebotenen Parallelanschlag aufgesetzt und die Zimmerei-Führungsschiene für die Fräsung ausgerichtet.

Selbst Zapfen lassen sich mit der neuen »NFU 50« fräsen. Dazu werden die Frästiefe an der Nutfräse und der Winkel an der KSS-Schiene eingestellt und zunächst eine Seite des Werkstückes bearbeitet und danach die andere nach den gleichen Arbeitsschritten.

Beim Fräsen entsteht ein großes Spänevolumen. Die Späne werden direkt an der Schutzhaube der Nutfräse mit einem Ansaugstutzen (58 mm Durchmesser) abgesaugt. Mafell empfiehlt bei Arbeiten mit der »NFU 50« den Volumensauger »S 200«. Dieser nimmt bis zu 200 l in einem Mehrweg-Gewebesack auf. Mit dem Sichtfenster und der Anzeige ist der Füllstand leicht im Blick zu behalten.   J

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