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Caparol: Die Fassade zukunftsweisend und ökologisch dämmen

Es ist vielleicht eines der ökologischsten aller Wärmdämm-Verbundsysteme (WDVS) und es ist aus Hanf. Caparol bietet seit einigen Monaten das »Capatect Nature Hanf«-Fassadensystem an. Es überzeugt neben seiner reinen Ökobilanz auch in Sachen Wärmedämmung und Schallschutz.

»Capatect Nature Hanf« ist eine zeitgemäße Alternative zum klassischen WDVS. Das durch und durch ökologische Fassadendämmsystem verfügt über eine reine Ökobilanz, die Architekten, Bauhandwerker, Energieberater wie auch Hauseigentümer nachhaltig beeindruckt, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. »Mit unserem Fassadensystem ›Capatect Nature Hanf‹ geht es mir so wie mit der Natur an sich – es gibt mir das Gefühl, dass alles am richtigen Platz ist. Gebäude mit Hanfdämmplatten zu ummanteln könnte also durchaus zum Sinnbild eines neuen Denkens über Materialien und ihre Verwendung als Baustoffe werden«, sagt Mario Kranert, Caparol Produktmanager für Fassadensysteme.

Das Umdenken hat begonnen

Diese Umorientierung lässt sich bereits an der Gewinnung der pflanzlichen Rohstoffe erkennen, wie sie im österreichischen Hanf­thal (80 Kilometer nördlich von Wien) stattfindet. Dort wächst Hanf so schnell, dass die Pflanze keinen Dünger braucht. Hanfpflanzen, die für Caparol zu Dämmplatten verarbeitet werden, kommen laut Hersteller auch mit keinerlei Pflanzenschutzmitteln in Kontakt. Dafür stehe ein Dutzend Vertragslandwirte ein, die den Anbau und die Ernte für Caparol in Österreich übernehmen. Im Dämmstoff-Werk der Caparol-Schwestergesellschaft Synthesa in Perg erfolgt die Produktion robuster Hanfdämmplatten ressourcenschonend nah beim Anbauort, um unnötige Zwischentransporte zu vermeiden.

»Wir haben viel dafür getan, dass umweltbewusste Maler ›Capatect Nature‹ Hanf-Dämmplatten zügig montieren und fachgerecht mit unserem Putzsystem beschichten können«, hebt Mario Kranert hervor. Dazu trägt zum einen die Entwicklung einer staubarmen Armierungsmasse bei: »Capatect X-TRA 300« verleiht dem Fassadendämmsystem erhöhte Stoßfestigkeit und definiert damit einen neuen Qualitätsmaßstab für mineralische Armierungsmassen. Die Stoßfestigkeit wurde in zahlreichen Tests unter praxisgerechten Bedingungen nachgewiesen, so der Hersteller.


Vorzüge, die in der Praxis zählen

Eine Besonderheit von Hanf-Dämmplatten ist ihre Eigenschaft, sich nach punktuellem Druck zurückzustellen bzw. sich von selbst wieder in die volumengleiche Ausgangsform zu bringen, heißt es in einer Mitteilung von Caparol. Dieser Rückstelleffekt unterstütze das applizierte Putzsystem und trage zu einem dauerhaft intakten Aussehen der Fassade bei. Lenker an die Hauswand angelehnter Fahrräder oder Torschüsse ballspielender Kinder stecke der Systemputz problemlos weg.

Der neue »Capatect AmphiSilan Fassadenputz NQG« ist biozidfrei rezeptiert sowie mit einem Nano-Quarzgitter ausgestattet. Die Nano-Quarzgitter-Technologie sorgt für eine diffusionsoffene, in sich stabil vernetzte Oberfläche der Putzschale, die Feuchtigkeit schnell verdunsten lässt und das Anhaften selbst kleinster Schmutzpartikel verhindert.

Vorbildliche Schutzfunktionen

Gut fällt auch die Beurteilung der Schall­dämm­eigenschaften der Hanffaserdämmung aus – im hanfgedämmten Haus herrscht angenehme Ruhe, wie Bewohner entsprechender Objekte übereinstimmend berichten. Zu spürbar besserem Wohnkomfort verhilft das »Capatect Nature Hanf«-Fassadendämmsystem auch im Sommer: Der sommerliche Hitzeschutz mit Hanf gilt als einer der besten, der sich von einem Wärmedämm-Verbundsystem erzielen lässt. Selbst die größte Mittagshitze kann durch Hanfdämmplatten nur zum geringen Teil und auch nur stark verzögert zu den Wohnräumen vordringen.

Unterstützung für Handwerker und Betriebe

Für Handwerker, die das neue Fassadensystem aus Hanf besser kennenlernen und damit fachgerecht arbeiten möchten, bietet Caparol gerne Unterstützung an. Neben Verarbeiterschulungen in Deutschland bietet Caparol interessierten Mitarbeitern aus Malerbetrieben dieses Jahr Reisen nach Perg/Österreich sowie ins Hanfthal an. Dabei lässt sich das Dämmen mit Hanf von der Ernte der Hanfpflanzen über die Herstellung der Dämmplatten bis zu ihrer Montage und Beschichtung mit passenden Systemputzen verfolgen. Zudem unterstützt Caparol mit einem Bündel gezielter Maßnahmen, um den Marktauftritt überzeugend zu gestalten und sich als qualifizierter Fachbetrieb für zukunftsweisende Gebäudedämmung mit Naturdämmstoffen zu empfehlen. J

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