Aktuelles Innenausbau

Caparol: DAM Preis 2019 für Kulturpalast Dresden

Der Kulturpalast Dresden wurde auch mit Caparol-Produkten saniert

Der Umbau des Dresdner Kulturpalastes wurde vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) mit dem DAM Preis ausgezeichnet. Hundert Bauten waren für den renommierten Preis nominiert. Die Jury schreibt dazu: „Unter vier Projekten in der Endrunde um den DAM Preis 2019 ging der Umbau und die Sanierung des Kulturpalasts Dresden von gmp – Architekten von Gerkan, Marg und Partner nun als Gewinner hervor. Für die exzellenten Leistungen auf so vielen Ebenen – von politisch wie baulich behutsamer, beispielhafter Sanierung, dem komplexen Einbau eines Konzertsaals, der Integration einer großen, inklusiven Zentralbibliothek und dem Öffnen eines kulturellen Hauses für alle Bevölkerungsgruppen – bewertete die Jury gmp – Architekten von Gerkan, Marg und Partner einstimmig als Gewinner des DAM Preis 2019."

Wegen seiner viel gelobten Akustik wird das Herzstück des Gebäudes – der neue, weinbergförmige Konzertsaal und Hauptspielstätte der Dresdner Philharmonie – immer wieder mit der Hamburger Elbphilharmonie verglichen. Ihn umgeben gigantische Foyers und Treppenhäuser mit Blick zum Dresdner Altmarkt, die alle weiteren Einrichtungen und Räume miteinander verbinden. Als architektonisches Highlight gilt die weitläufige Eingangshalle im Erdgeschoss, die die Gäste empfängt und über mehrere Treppen in die Obergeschosse führt.

Zwei erfahrene Malerbetriebe beteiligt

An den Malerarbeiten für diese enormen Wand- und Deckenflächen waren die zwei Betriebe Fuchs und Girke aus Ottendorf-Okrilla und Maler2000 aus Steigra beteiligt; beide Unternehmen arbeiten mit Caparol-Produkten. Bei der Auswahl der Farben standen laut gmp-Architekt Christian Hellmund die besonderen Anforderungen hoch frequentierter Räume an die Reinigungs- und Strapazierfähigkeit der Oberflächen im Vordergrund. Caparol-Verkaufsberater Frank Schumann hatte dem Architekturbüro vorab mehrere große Musterflächen mit infrage kommenden Produkten vorgelegt. »Der Kulturpalast Dresden ist ein Prestigeobjekt«, so Schumann, »daran möchte man mitwirken.« Bei der Beratung und Betreuung von Architekten und Verarbeitern verstärkte ihn sein Kollege André Wittwer.

Robuste Farbe für restaurierten Kulturgenuss

Die Entscheidung fiel unter anderem auf »Capamaxx« als hochdeckende, matte Innenfarbe der  Nassabriebklasse zwei. Die hochwertige, bindemittelreiche Beschichtung ist nach Angaben des Herstellers sehr beständig gegen wiederholtes Reinigen. Die beiden Malerteams setzten »Capamaxx« in Weiß in der Bibliothek, den Foyers, Garderoben und Büros ein. Im ganz in Anthrazit gehaltenen Kabarettsaal »Herkuleskeule« verwendeten die Maler von Fuchs und Girke zudem »Premium Color«, eine Farbe für Anstriche in Innenräumen mit erhöhter Beanspruchung. »Premium Color« ist durch spezielle Bindemittel und Füllstoffe auf Karbonbasis besonders robust und erzeugt gleichzeitig eine edelmatte Oberfläche mit besonderer Farbbrillanz. Der Schreibeffekt bei kräftigen Farbtönen, bei dem helle Streifen infolge mechanischen Abriebs entstehen, wird vermindert.


Wasserdampfdurchlässige Innenfarbe

Mit 17 000 m² Wand- und Deckenfläche ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind die Technik- und Lüftungszentralen sowie der Backstage-Bereich im Untergeschoss des Kulturpalastes; diese beschichtete das Unternehmen Maler2000 mit »Sylitol Natura«. Die Innenfarbe auf Silikatbasis ist besonders wasserdampfdurchlässig. »Das ist wichtig, weil in diesen Räumen zum Teil eine hohe Feuchtigkeit herrscht«, erklärt Junior-Chef Felix Fahnenbrauck, der dem Bauherrn die Verwendung von Caparol-Produkten empfohlen hatte. Im gesamten Backstage-Bereich und zum Teil auch im Konzertsaal wurde zudem der Boden mit einer »Disbon«-Beschichtung versiegelt.

Im Konzertsaal setzte der Malerbetrieb Jeschke aus Dresden außerdem ein Spezialprodukt aus dem Caparol-Sortiment ein, den »Capalac Aqua 2 K Acryl-Polyurethanlack« für hoch beanspruchte Oberflächen. »Damit wurden die Brüstungen beschichtet, denn die mussten unter anderem handschweißstabil sein«, so Dieter Jeschke.

»Das Haus gewinnt inzwischen einen Preis nach dem anderen«, freut sich Architekt Hellmund. »Dabei geht es nicht etwa nur um den neuen Konzertsaal, sondern das Gesamtprojekt wird gewürdigt«, so Hellmund. »Zu diesem Erfolg haben alle beteiligten Unternehmen gemeinsam beigetragen.«    J

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