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Aluprof: Das Nobu Hotel in Warschau – eine gelungene Balance zwischen Geschichte und Moderne

Im Herzen Warschaus eröffnet am 3. August dieses Jahres das erste Hotel der Nobu Hotelkette in Mittel- und Osteuropa. Als Erweiterung zum bereits bestehenden und im Art Deco-Stil errichteten Rialto-Hotel, komplettiert ein neuer Flügel ab sofort den imposanten Gebäudekomplex. Geplant und umgesetzt von den Architekten Przemo Łukasik und Łukasz Zagała des polnischen Architekturbüros Medusa Group, das vor allem für zurückhaltende Industriearchitektur bekannt ist, wurde eine moderne Konstruktion erschaffen. Der spannende Materialmix aus Glasflächen, Beton, Stein und Holz sorgt dafür, dass sich das Bauwerk perfekt in seine urbane Umgebung einfügt.

Nach dreijähriger Bauphase wurde das circa 22 Mio. Euro teure Projekt vor kurzem fertiggestellt. Investor ist das Unternehmen Tacit Investment, das auf dem polnischen Markt für PremiumImmobilien tätig ist. Auf einer Gesamtfläche von 11.830 m2 befinden sich 120 luxuriöse Zimmer, Konferenz- und Eventräume, ein Fitnessbereich sowie ein Restaurant unter der legendären Marke Nobu. Dieses wurde in den späten 80er Jahren von Schauspieler Robert De Niro, Starkoch Nobu Matsuhisa und Filmproduzent Meir Teper in Manhattan gegründet und alsbald zu einer Hotelkette erweitert. Seitdem steht der Name Nobu für Luxus und elegantes Design. Mittlerweile hat die Kette 40 Standorte auf fünf Kontinenten, 17 davon mit Hotelbereich. Die jährlich rund 3 Mio. Gäste schätzen den exzellenten Komfort der Zimmer und die exquisite asiatische Küche.  

Historisches neu erleben Maßgeblich für die Gestaltung des Hotelkomplexes war die Architekturgeschichte Warschaus. So erinnert das Eckgebäude mit seinen dekonstruierten Rundungen an den Warschauer Baustil des frühen 19. Jahrhunderts, wirkt aber dennoch zeitgemäß. Klare Linien durch Beton und bodentiefe Fenster sorgen für eine moderne Optik mit genügend Lichteinfall. Für die Fassade auf einem V förmigen Grundriss kamen gebogene, jeweils versetzte Aluminium-Glas-Konstruktionen der Firma Aluprof zum Einsatz, einem der führenden globalen Hersteller von Aluminiumsystemen für die Bauwirtschaft. Auf den so entstandenen Vorsprüngen sorgen Grünpflanzen für eine perfekte Eingliederung ins urbane Stadtbild. Die schlichte Eleganz hat wie alle Gebäude der Hotelkette japanische Einflüsse, die Architekten haben es jedoch geschafft, die kulturellen Einflüsse Asiens mit denen der polnischen Umgebung in einen harmonischen Einklang zu bringen. Das beliebte Geschäfts- und Freizeitviertel „Śródmieście Południowe“ (zu Deutsch: Südliches Stadtzentrum), in dem das Nobu Hotel errichtet wurde, lädt mit seinen Weinbars und Straßencafés zum Verweilen ein. Es ist bekannt für seine gemütliche Atmosphäre und beherbergt unter anderem die Kunstsammlung des Nationalmuseums. Gleich auf der anderen Straßenseite befinden sich die angesagte Markthalle „Koszyki“ mit etlichen Restaurants sowie die geschichtsträchtige Technische Universität Warschaus. Die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten wie dem Warschauer Königsschloss ist nur wenige Autominuten entfernt.


Vertikale Herausforderungen Entscheidend für das Aussehen des Nobu Hotels in Warschau sind vor allem die großzügigen Glasflächen, die für ausreichend Tageslicht sorgen. Diese halten in Bezug auf Umsetzung und Beständigkeit besondere Herausforderungen bereit. Daher hat sich das Architekturbüro Medusa Group beim Bau der Fassade für die Systeme der Firma Aluprof entschieden, die durch langjährige Erfahrung und Knowhow im Fenster- und Fassadenbau individuelle Kundenanforderungen gekonnt umsetzt. Verwendet wurde u. a. das Vorhang- und Riegelwandsystem MB-SR50N Efekt: Dieses sorgt dafür, dass von außen der Eindruck einer glatten Glaswand entsteht, die von sehr schmalen Linien durchzogen wird. So konnten auch die geschwungenen Profile und eleganten Bögen problemlos realisiert werden. Zudem wurde hier das Aluprof-Schiebetürsystem MB-Skyline verbaut – zum ersten Mal in einem Gebäude dieses Ausmaßes. „Passend zum modernen und minimalistischen Look der Fassade wurden unsere Schiebetüren mit verdecktem Rahmen verwendet, die auf schmalen Profilen basieren“, erklärt Bożena Ryszka, Marketing- und PR-Leiterin bei Aluprof. „Die daraus gefertigten Türen verleihen dem Gebäude einen einzigartigen Stil und bieten dem Nutzer komfortable, schwellenlose Übergänge zu Balkon oder Terrasse. Trotz der großformatigen Türen, die mit diesem System möglich sind, vermittelt die schlanke Konstruktion Leichtigkeit und Feinheit, die mit schmalen Trennlinien den Eindruck einer fast einheitlichen Verglasung entstehen lässt und sich perfekt in eine luxuriöse Bauweise einfügt. Dies Türen eignen sich nicht nur zum Bau großer Gebäudekomplexe, sondern auch für klassische Einfamilienhäuser.“

Hinzu kommen Fenster-, Tür- und Brandschutzsysteme des Herstellers, denn hier haben die verwendeten Materialien einen großen Einfluss auf die Sicherheit: Die sogenannten „Brandzonen“ im Falle einer Evakuierung bei Feuer wurden mithilfe von Glastüren, Beton und Aluminium realisiert. Um den Straßenlärm optimal abzuschirmen, kam das Fenstersystem MB-SR50N OW von Aluprof zum Einsatz, das mit hervorragenden Werten hinsichtlich Schalldämpfung überzeugt. „Lärmschutz trägt maßgeblich zum Wohlbefinden bei und ist bei diesem Bauwerk aufgrund seiner weiten Glasflächen ein wichtiger Faktor gewesen, um den Gästen dieses Luxushotels bestmöglichen Komfort zu bieten“, erklärt Ryszka. „Zudem sollte sich das Fenster möglichst nahtlos in das Gebäude einfügen. So haben sich die Architekten für unser nach außen öffnendes Fenstersystem MB-SR50N OW entschieden, das sowohl in der Senkklapp- als auch in der Parallel-Ausstell-Ausführung erhältlich ist.“ Als rahmenlose Konstruktion, bei der die Außenscheibe mithilfe der Structural-GlasingTechnologie unter Einsatz von Bausilikon mit dem Aluminiumrahmen verklebt wird, sind die zu öffnenden Fenster nicht von benachbarten festverglasten Exemplaren zu unterscheiden

Ästhetik durch und durch Die Inneneinrichtung wurde in Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten kalifornischen Studio PCH geplant, das bereits an mehreren Nobu-Projekten beteiligt war. So bleibt auch das Interieur des neuen Komplexes dem minimalistisch-japanischen Stil treu, während im historischen Teil des Hotels klassische polnische Akzente gesetzt werden. Ein großzügiger Eingangsbereich verbindet die beiden Flügel wie eine Brücke miteinander. Die über sieben Stockwerke verteilten Zimmer werden mit zeitgenössischer Kunst der Jankilevitsch Collection ausgestattet. Sie beinhalten modernste Ausstattung vom high-end Soundsystem bis zur japanischen Badewanne und lassen keinen Wunsch offen. In den großzügigen Eventräumen können Meetings und Feste stattfinden, für die sich zusätzlich verschiedene Leistungen wie Catering, Planung und Business Service buchen lassen. Mit hochklassiger Ausstattung und originellem Design sticht das Nobu Hotel als einziges seiner Art in Polen hervor. Die exzellente Ästhetik des Gebäudes fügt sich dennoch mühelos ins Stadtbild von Warschau ein und macht es zu einem wahrhaft einmaligen Ort.

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